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Herzlich willkommen am Interdisziplinären Forschungsinstitut für Entwicklungszusammenarbeit der Johannes Kepler Universität Linz!
Planet Ocean - faszinierend und bedroht
05. Juni 2013 (Weltumwelttag; Welttag der Ozeane 08. Juni)
Begrüßung/Eröffnung:Bürgermeister Heinz Köppl, Dr.in Petra C. Braun (IEZ-Institutsvorständin)
Filmvorführung „Planet Ocean“ und Diskussion mit Francisco Marí (Brot für die Welt, Referent für Agrarhandel und Fischerei)
Moderation: Klaus Buttinger, Oberösterreichische Nachrichten
Der 90 minütige Dokumentarfilm „Planet Ocean“ von Yann Arthus-Bertrand und Michael Pitiot zeigt in seinen spektakulären Luft- und Unterwasseraufnahmen nicht nur die Schönheit der Erde, sondern auch die Bedrohungen, die der Mensch für die Meeresökosysteme darstellt, auf die er letztlich angewiesen ist.
Weltmeere bedecken mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche – sie erfüllen eine zentrale Funktion in globalen Stoffkreisläufen, haben wesentlichen Einfluss auf den Klimahaushalt und sind eine bedeutende Rohstoff-, Energie-, Nahrungs- und Einkommensquelle. Für 540 Millionen Menschen bieten Fischerei und Aquakultur die Lebensgrundlage; 95 Prozent der Fischer leben in sich ökonomisch entwickelnden Ländern. Doch das Leben in und von den Ozeanen ist bedroht: Millionen Tonnen an Plastikabfällen und Düngemittelresten verschmutzen und vergiften die Meere. Technisch hoch gerüstete Fangflotten plündern die Ozeane und missachten die Rechte und Bedürfnisse der lokalen Fischer. 85 Prozent der Fischbestände in den Weltmeeren sind überfischt, erschöpft oder bis an die Belastungsgrenze ausgebeutet. Etwa 40 Prozent des jährlichen Weltfischfanges werden als ungewollter Beifang qualvoll entsorgt und verschwendet. Umfassende Strategien zum Meeresschutz und deren Umsetzung, eine sozial und ökologisch nachhaltige Fischerei und ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Leben sind dringend erforderlich. „Let’s act now“ ist die zentrale Botschaft des Films „Planet Ocean“.
Veranstaltung in Kooperation mit der Kulturinitiative 08/16, Slow Food in Oberösterreich, den Oberösterreichischen Nachrichten und der Stadtgemeinde Gmunden
unterstützt von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, dem Lebensministerium und dem Linzer Hochschulfonds.
==> (Download Plakat)
==> (Download Lebenslauf Marí)